Domzimmer-Milonga II – Playlist: „Thank you for the music”

Auch im April gab es in Freising eine private Domzimmer-Milonga, zu Beginn des Abends mit Blick auf die Alpen. Die aus Attenkirchen, Ingolstadt, Augsburg, Landsberg, Regensburg und München angereisten Gäste mit ganz unterschiedlichen Tango- und Contango-Erfahrung waren neugierig und aufgeschlossen für Neues.

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Rikard Wolff – Kaleidoskop

Rikard Wolff wurde am 8. April 1958 in Farsta bei Stockholm geboren und wuchs in Gubbängen/Farsta und Karlstad/Värmland auf. 2011 erschien seine Selbstbiografie „Rikitikitavi– en folkhemsberättelse“:

Lika fint väder; Hus och trädgårder; Ert barn ska börja skolan;
Ta mig och berör mig; Jag måste ut; Happy gays are here again;
Å, min teater; Änglagård;
En orm i folkhemmet; Pojken pa månen;
Miraklen inträffar vid jultid; 50+.

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Schwedischkurs: tala, skratta, fira, minnas

Im Herbst 2005 begannen wir mit unserem Schwedischkurs: eine Gruppe von Studentinnen und Studenten, Lehrer, Rentner, eine Freiberuflerin, …, dazu Birgitta aus Åtvidaberg in Schweden. „Tala svenska“ vom Groa Verlag war unser Lehrbuch. Auf einer der ersten Seiten im Buch sahen wir einen Mann, „en man“, beim Fischen, „fiska“, im Gespräch mit einem Jungen, „en pojke“. „Ett Samtal i Malmö“, so lautete die Überschrift zum Bild. Wir lernten: die Vorsilbe„sam“ bedeutet „zusammen, gemeinsam“, „tala“ bedeutet „sprechen“. Ja, das wollten wir: „sam-tala“, „zusammen sprechen“!

* sprechen, lachen, feiern – erinnern

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Ein Buch für Nele

Eine Jahresvollversammlung der Bücherfrauen auf der Comburg in Schwäbisch Hall, ein Buch, eine Autorin & Verlegerin – ein Gespräch. Drei Jahre später eine E-Mail der Bücherfrau mit der Idee eines Musicals zum Buch und der Bitte um Unterstützung. Kurz darauf ein SZ-Artikel über „Die Verwundbaren“ der Wissenschaftsjournalistin Christina Berndt mit dem Hinweis auf das Buch. So entstand die Idee zur Buchempfehlung von Claudia Gliemanns Buch „Papas Seele hat Schnupfen“, einem Buch für Kinder in schwierigen Lebenssituationen, auf der Website der Bücherfrauen.

Domzimmer-Milonga oder: Wer barfuß tanzt, …

Was macht ein Tänzer, der Tango und Contango liebt, die Idee einer Wohnzimmer-Milonga schätzt, und viele befreundete Tänzerinnen und Tänzer zur privaten Geburtstagsmilonga einladen möchte? Er sucht einen größeren Raum für sein Fest und macht aus der Wohnzimmer-Milonga eine Domzimmer-Milonga.

Bei der Besichtigung des Saals im Kardinal-Döpfner-Haus auf dem Freisinger Domberg hängen im Flur Kalligraphien. Die Kalligraphie am Eingang des Tanzsaals in spe zeigt zwei verschiedene abgetanzte, abgelegte Frauentanzschuhe auf einem Untergrund der Worte lost shoes lost shoes lost shoes verlorene Schuhe lost shoes – und dazwischen ganz groß der Satz: Wer barfuß geht, den drücken keine Schuhe. Ja, das ist ein gutes Motto für Stefans Domzimmer-Milonga:

Wer barfuß tanzt, den drücken keine Schuhe.

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