Archiv der Kategorie: Musik

„Weil ich uuuun-musikalisch bin …“

Gestern habe ich seit langem mal wieder Georg Kreislers Lied von 1962 gehört über den Pharmazeuten, der sich als Musikkritiker ausgibt und den dabei eine ‘Verrücktheit’ der Menschen im Konzert belastet:

Es gehört zu meinen Pflichten – Schönes zu vernichten,
Sollt’ ich etwas Schönes finden – Muss ich’s unterbinden …

Nur ich sitz da und hör nicht einmal hin – Weil ich uuuun-musikalisch bin.
Nur für mich hat das Zuhör’n keinen Sinn – Weil ich uuuuun-musikalisch bin!

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Der Musikkritiker sieht, dass die Menschen um ihn herum von etwas berührt werden, für das ihm die Saite fehlt, die mitschwingen und ihn die ‘Verrücktheit’ mitfühlen lassen könnte. Mit seinem Lied stemmt sich Kreisler gegen den Versuch des unmusikalischen Pharmazeuten.

Mein Tipp: Anhören, den Songtext lesen, mitsingen … und sich weiter von Musik berühren lassen.

https://www.youtube.com/watch?v=6ozEA0JJiCY

Domzimmer-Milonga II – Playlist: „Thank you for the music”

Auch im April gab es in Freising eine private Domzimmer-Milonga, zu Beginn des Abends mit Blick auf die Alpen. Die aus Attenkirchen, Ingolstadt, Augsburg, Landsberg, Regensburg und München angereisten Gäste mit ganz unterschiedlichen Tango- und Contango-Erfahrung waren neugierig und aufgeschlossen für Neues.

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Rikard Wolff – Kaleidoskop

Rikard Wolff wurde am 8. April 1958 in Farsta bei Stockholm geboren und wuchs in Gubbängen/Farsta und Karlstad/Värmland auf. 2011 erschien seine Selbstbiografie „Rikitikitavi– en folkhemsberättelse“:

Lika fint väder; Hus och trädgårder; Ert barn ska börja skolan;
Ta mig och berör mig; Jag måste ut; Happy gays are here again;
Å, min teater; Änglagård;
En orm i folkhemmet; Pojken pa månen;
Miraklen inträffar vid jultid; 50+.

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Domzimmer-Milonga oder: Wer barfuß tanzt, …

Was macht ein Tänzer, der Tango und Contango liebt, die Idee einer Wohnzimmer-Milonga schätzt, und viele befreundete Tänzerinnen und Tänzer zur privaten Geburtstagsmilonga einladen möchte? Er sucht einen größeren Raum für sein Fest und macht aus der Wohnzimmer-Milonga eine Domzimmer-Milonga.

Bei der Besichtigung des Saals im Kardinal-Döpfner-Haus auf dem Freisinger Domberg hängen im Flur Kalligraphien. Die Kalligraphie am Eingang des Tanzsaals in spe zeigt zwei verschiedene abgetanzte, abgelegte Frauentanzschuhe auf einem Untergrund der Worte lost shoes lost shoes lost shoes verlorene Schuhe lost shoes – und dazwischen ganz groß der Satz: Wer barfuß geht, den drücken keine Schuhe. Ja, das ist ein gutes Motto für Stefans Domzimmer-Milonga:

Wer barfuß tanzt, den drücken keine Schuhe.

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Weihnachtsmilonga im TSZ

Mal wieder beim “richtigen” Tango?

Am 3. Dezember 2017 fand im TSZ Freising das große Weihnachts-Café mit Kaffee, Kuchen, Tanzvorführungen, einem Besuch vom Nikolaus und einer Weihnachtsmilonga im Barocksaal statt.

Stefan hatte das Vergnügen, die Milonga als TJ musikalisch zu gestalten. Um den musikalischen Vorlieben aller Tänzerinnen und Tänzer einen Raum zu bieten, gab es eine Mixed Milonga mit Stücken von traditionell bis Non-Tango, deren Aufnahmedaten von 1926 bis 2016 reichen. Eine musikalische Reise durch verschiedene Epochen und Länder mit weihnachtlichem Bezug …

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