Archiv des Autors: Mirjam

Oldguy’s „Green spires“ im Weltwald

Unzählige Male war ich schon hier, im Weltwald im Kranzberger Forst nahe Freising, und genoss dabei die immer wieder wechselnden Farben der Blätter und die Ruhe auf den großen und kleinen Wegen, oft mit einer Freundin oder dem Ehemann im Gespräch oder gemeinsam schweigend, dankbar für die kurze Zeit ohne Pflicht oder Ziel. Die von mir für die VFLL-Regionalgruppe organisierte Führung im Juli 2020 verschaffte mir einen neuen Zugang zum Weltwald.

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35 JAHRE GALERIE 13

Vor 35 Jahren hat Fritz Dettenhofer mit zwei Freunden in Freising die Galerie gegründet, 1993 verlegte er sie in die Dr.-Karl-Schuster-Straße; doch der Name der ersten Adresse, Johannisstraße 13, blieb der Galerie erhalten: Galerie 13.

Für uns sind es gerade „16 Jahre Galerie 13“: Zum Jahreswechsel 2003/2004 zogen wir zu dritt an den Vogelherd. An unserem ersten Wochenende in der neuen Wohnung ließen wir die Umzugskisten hinter uns und gingen zu der – uns bis dahin unbekannten – Galerie zur Vernissage.

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Gemeindefest feiern

Seit 25 Jahren sind wir regelmäßig dabei, beim Gemeindefest der Christi-Himmelfahrts-Kirche in Freising. Dieses Fest ist fester Bestandteil in unserem Jahrablauf, zwischen Ostern und den Sommerferien. Selbst in der Zeit des Gemeindehausumbaus hatten wir gefeiert und das neue Gemeindehaus mit Bausteinen geplant. Sollte das in diesem Jahr nicht möglich sein? Ich suche nach einer anderen Form des Feierns, ich blicke zurück und rufe mir die früheren Feste in Erinnerung.

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Das Goldene vom Tag

Am Morgen in der Freitagszeitung der SZ auf der Seite „Kinder- und Jugendliteratur“ den Text von Ulrike Schultheis über das neu erschienene Buch „Lulu in der Mitte“ von Micha Friemel (Text) und Jacky Gleich (Illustration) gelesen – klingt gut, macht neugierig. Anruf in der Buchhandlung und das Buch bestellt – am Nachmittag wird das Buch geliefert.

Erst schnell, später mit viel Ruhe lese ich die kurzen Texte und schaue die Zeichungen an. Der Text tut gut, besonders für ein „Mittekind“, und die Bilder machen Freude und bringen mich zum Lachen.

Ich kann das Buch nur empfehlen, besonders für Familien mit Mittekind oder für Kinder, die ihren Platz suchen. Am besten gleich mit orangefarbenem Papier verschenken!

Micha Friemel, Jacky Gleich: Lulu in der Mitte, 32 Seiten, Hanser Verlag, 2020

Singen, üben, musizieren – mit der Autoharp

Seit einem halben Jahr besitze ich eine Autoharp, und darüber bin froh, besonders in diesem Frühjahr, in dem so vieles nicht möglich sein darf.

Die Autoharp ist ein Instrument, ähnlich wie eine Gitarre: Sie hat viele Saiten und zu den Akkorden der Autoharp kann ich das singen, wonach mir gerade zumute ist. Hauptsache, die Lieder haben die für meine Autoharp passenden Akkorde.

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Suppensonnenschein

Menge für vier Portionen:

  • 4 Paprika
  • 2 Schalotten
  • ein etwa 4 cm langes Stück Ingwer
  • 1/2 l Hühnerbouillon
  • 75 ml Sahne
  • Limettensaft
  • und ein kochbegabt-geliebter Ehemann

Vorgehen:

  • Zwiebeln und Ingwerstücke anbraten,
  • grob geschnittene Paprikastücke dazugeben und leicht anbraten,
  • Hühnerbouillon dazugeben und aufkochen,
  • etwas Sahne dazugeben,
  • das Ganze pürieren und mit Limettensaft abschmecken.

Variationen:

  • Zucchini und Kokosmilch statt Paprika und Hühnerbouillon
  • Brokkoli, Knoblauch und Rinderbouillon statt Paprika, Ingwer und Hühnerbouillon

Literatur und Klopapier

Das aktuelle Hamstern von Klopapier ließ mich nachdenken, nachdenken über Literatur und Klopapier. Von meiner Mutter weiß ich, dass in in ihrer Jugend Zeitungspapier zu Klopapier geschnitten wurde – wenn man nichts anderes zu tun hatte, habe die Großmutter gesagt: „Geh Abtrittpapier schneiden.“ Zeitungspapier als Klopapier? Keine neue Idee. Beim Nachdenken über Bücher und Klopapier gingen meine Erinnerungen zurück in den Deutschunterricht. Da gab es doch diese Szene, in der die Seiten eines deutschen Klassikers als Klopapier verwendet werden …?

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Mitbringsel: Bananenkuchen „Affenbrot“

Auf der Fahrt von München an den Bodensee machten wir zwischen Memmingen und Bad Wurzach Rast in einem Gasthof, den wir von früheren Fahrten her schon kannten: im Landgasthof „Löwen“ in Aitrach/Oberschwaben. Am Haus begrüßte uns ein Schild mit einer freundlichen Aufschrift.

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