Archiv der Kategorie: Sprache

Ein Knopf, ein Tropf im Mumintal: Knyttet, Toffle, Toffel – Knütt

Eine Tasse, die neugierig macht und mich an das Buch erinnert, das mir früher schon aufgefallen war: „Vem ska trösta Knyttet?“ von Tove Jansson – eine Geschichte aus dem Mumintal mit menschenähnlichen Figuren als Hauptperson.

Die Suche nach einer deutschsprachigen Ausgabe des Buches gestaltet sich als schwierig: Schnell finde ich die englische Version: „Who Will Comfort Toffle?”, dann die (vergriffene) Ausgabe von 2009 „Wer tröstet Toffel? Ein Märchen aus dem Mumintal“. Die unterschiedlichen Namen der Hauptfiguren erschweren die Suche: Heißt die Hauptperson nun „Knytt“ (bzw. „knyttet“), Lillan“, „Toffle“ oder „Toffel“ – oder „Knütt“? Tatsächlich gibt es seit 2017 eine gut lesbare Version im Arena Verlag, übersetzt von Birgitta Kichererm mit dem Titel: „Die Mumins. Knütt findet einen Freund“.

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Die Schelle

Von der (Küchen-)Schelle im Staudensichtungsgarten
zur Schelle am schwäbischen Kinderspielhaus …

Schellet Se net an sellere Schelle,
selle Schelle schellet net.

Schellet Se an sellere Schelle,
selle Schelle schellet.
(Schwäbisches Kurzgedicht)
DUDEN Band 7: Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache.
Mannheim: Dudenverlag 1989.

Schwedischkurs: tala, skratta, fira, minnas

Im Herbst 2005 begannen wir mit unserem Schwedischkurs: eine Gruppe von Studentinnen und Studenten, Lehrer, Rentner, eine Freiberuflerin, …, dazu Birgitta aus Åtvidaberg in Schweden. „Tala svenska“ vom Groa Verlag war unser Lehrbuch. Auf einer der ersten Seiten im Buch sahen wir einen Mann, „en man“, beim Fischen, „fiska“, im Gespräch mit einem Jungen, „en pojke“. „Ett Samtal i Malmö“, so lautete die Überschrift zum Bild. Wir lernten: die Vorsilbe„sam“ bedeutet „zusammen, gemeinsam“, „tala“ bedeutet „sprechen“. Ja, das wollten wir: „sam-tala“, „zusammen sprechen“!

* sprechen, lachen, feiern – erinnern

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Von Youkali nach Satumaa: Land der Sehnsucht, Land der Träume – Märchenland

Fragen im Anschluss an meinen Text über Contango brachten mich dazu, mich näher mit dem Musikstück Youkali zu befassen, und führten mich schließlich über Frankreich, Panama und Argentien nach Finnland – von Youkali nach Satumaa.

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Der magische Ort in deinem Kopf oder: Erlebtes erinnern, erzählen, aufschreiben – schreiben!

2014 entdeckte ich die Seminarreihe „Grundlagen der Biografiearbeit“, die von Herbst 2014 bis Herbst 2015 von Lebensmutig e. V., der Gesellschaft für Biografiearbeit, am Bildungszentrum Freising auf dem Freisinger Domberg angeboten wurde. Ich meldete mich an – und erfuhr gleich im ersten der sechs „Module“, dass „Biografiearbeit“ mehr ist als das von mir erwartete „Biografische Schreiben“.

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Wieso ausgerechnet Schweden?

Wie kommt man bloß darauf, Schwedisch zu lernen?

Da sind zuerst einmal die Vorstellungen, die du aus Büchern und Filmen vermittelt bekommen hast, mit Pippi Langstrumpf, Michel (auf Schwedisch: Emil) aus Lönneberga und Lisa, Lasse, Bosse und den Nachbarskindern in Bullerbü und mit der Melodie aus Saltkrokan, die du als Kind an heißen Sommernachmittagen am neu gekauften Fernsehgerät gehört hast. Oder Erzählungen von Verwandten, die in den Sechziger-Jahren im Sommer mit Sack und Pack nach Norden fuhren und in der Mitternachtssonne nur schlecht schlafen konnten …. Und dann liegt plötzlich diese Einladung zur Hochzeit in Småland auf dem Tisch, dazu die Frage: „Wollen wir uns auf den weiten Weg machen – nur wegen einer Hochzeit?“ Ja – so wird es wohl gewesen sein mit der ersten Neugier auf Schweden. Weiterlesen

Okonomiyaki – wie es euch gefällt

Auch im Japanisch-Sprachkurs der Freisinger VHS weiß man zu feiern: Kursleiterin Noriko Kai lud zu sich nach Hause zum gemeinsamen Kochen und Essen ein. Auch hier zeigt sich:

Liebe – zum Land, zur Sprache, zur Kultur, zu den Menschen – geht durch den Magen!

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