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Gewagt: „Redaktion und Lektorat“

In einer Zeit des coronabedingten Stillstands erreichte mich eine Anfrage und damit verbunden eine echte Herausforderung, die die Stille belebte, Schwung in meinen Alltag als freiberufliche Lektorin (bzw.: Redakteurin) brachte und mit vielen Kontakten, Anregungen und Aufgaben mein Leben sehr bereicherte. Es war eine spannende Zeit für mich seit Herbst 2021, als ich die Herausforderung angenommen hatte für einen Lehrauftrag am Zentrum für Buchwissenschaft (ZfB) der LMU München.

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Eilend verweilend – auf dem Weg ins Heimbüro

Derzeit häufen sich Artikel zum Thema „Spazierengehen“, zum Beispiel „Spazio, ergo sum“ von Axel Hacke oder „Die unbekannte Rolle des Spaziergangs“ von Tamara Sill. Doch für mich gibt es einen anderen Zugang zum Thema „Zu Fuß unterwegs“. Durch den Blog der in Köln lebenden Autorin Wibke Ladwig lerne ich ihre Wege „zu Fuß ins Heimbüro“ kennen. Die Idee dahinter ist so einfach wie einleuchtend und gerade für Freiberufler:innen, aber auch für Homeoffice-Arbeitende, eine gute Möglichkeit für eine klare Trennung zwischem Privatem und Beruflichem. Als Freiberuflerin vor Arbeitsbeginn ein kurzes, immer gleiches Stück Wegs zu gehen, ist überzeugend: Dadurch wird der Wechsel zwischen Privatem und der Arbeit im Heimbüro sichtbar.

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Mein Gotland oder: Ein sehr großes Konzert

Ich habe mir ein Reisebuch gekauft, in dieser Zeit, in der reisen unmöglich erscheint. Und dann ausgerechnet ein Buch über Gotland, gut 2000 km von meinem Zughause?! Das Buch lag so verlockend im Buchladen – unerwartet, ungeplant, ohne vorherige Empfehlung: „Mein Gotland – Erzählungen von Wind, Zeit und Einsamkeit“ von Anne von Canal, im Hamburger mareverlag gerade erschienen. Natürlich hat mich der Titel gelockt, aber auch die Aufmachung: klein und angenehm in der Hand liegend, auf dem Umschlag schön gezeichnete Versteinerungen und mit einem Lesebändchen versehen.

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Gemeindefest feiern

Seit 25 Jahren sind wir regelmäßig dabei, beim Gemeindefest der Christi-Himmelfahrts-Kirche in Freising. Dieses Fest ist fester Bestandteil in unserem Jahrablauf, zwischen Ostern und den Sommerferien. Selbst in der Zeit des Gemeindehausumbaus hatten wir gefeiert und das neue Gemeindehaus mit Bausteinen geplant. Sollte das in diesem Jahr nicht möglich sein? Ich suche nach einer anderen Form des Feierns, ich blicke zurück und rufe mir die früheren Feste in Erinnerung.

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Singen, üben, musizieren – mit der Autoharp

Seit einem halben Jahr besitze ich eine Autoharp, und darüber bin froh, besonders in diesem Frühjahr, in dem so vieles nicht möglich sein darf.

Die Autoharp ist ein Instrument, ähnlich wie eine Gitarre: Sie hat viele Saiten und zu den Akkorden der Autoharp kann ich das singen, wonach mir gerade zumute ist. Hauptsache, die Lieder haben die für meine Autoharp passenden Akkorde.

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Suche Frieden …

War da etwas? War hier nicht vor gerade noch jubelnder Gesang? Wurde hier nicht vor Kurzem erst gesungen: „Herbei, oh ihr Gläubigen“?! Ein fast leerer Stall, in der Futterkrippe Stroh, dazu zwei Kühe  – alle anderen ziehen davon: zuerst die Hirten mit ihren Schafen, dann die Weisen mit ihren Kamelen, und schließlich Maria und Josef mit dem Esel, der das Neugeborene trägt. Nichts bleibt. Nichts bleibt?

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Finnischer Tango, nicht nur in Freising

Dass Finnland und Tango eng miteinander verbunden sind, erfuhren und erlebten wir in ganz unterschiedlichen Begegnungen: beim Tanz mit Heini Soutamo-Kohlrausch und Peter Ripota in Freising, beim Hören und Lesen von M. A. Numminen, auf unserer Reise nach Helsinki und auf der Fähre nach Tallin …

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