Archiv der Kategorie: Erlebtes

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Tala, skratta, fira, minnas

Im Herbst 2005 begannen wir mit unserem Schwedischkurs: eine Gruppe von Studentinnen und Studenten, Lehrer, Rentner, eine Freiberuflerin, …, dazu Birgitta aus Åtvidaberg in Schweden. „Tala svenska“ vom Groa Verlag war unser Lehrbuch. Auf einer der ersten Seiten im Buch sahen wir einen Mann, „en man“, beim Fischen, „fiska“, im Gespräch mit einem Jungen, „en pojke“. „Ett Samtal i Malmö“, so lautete die Überschrift zum Bild. Wir lernten: die Vorsilbe„sam“ bedeutet „zusammen, gemeinsam“, „tala“ bedeutet „sprechen“. Ja, das wollten wir: „sam-tala“, „zusammen sprechen“!

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Domzimmer-Milonga oder: Wer barfuß tanzt, …

Was macht ein Tänzer, der Tango und Contango liebt, die Idee der Wohnzimmer-Milonga Riedl‘scher Prägung schätzt, und viele befreundete Tänzerinnen und Tänzer zur privaten Geburtstagsmilonga einladen möchte? Er sucht einen größeren Raum für sein Fest und macht aus der Wohnzimmer-Milonga eine Domzimmer-Milonga.

Bei der Besichtigung des Saals im Kardinal-Döpfner-Haus auf dem Freisinger Domberg hängen im Flur Kalligraphien. Die Kalligraphie am Eingang des Tanzsaals in spe zeigt zwei verschiedene abgetanzte, abgelegte Frauentanzschuhe auf einem Untergrund der Worte lost shoes lost shoes lost shoes verlorene Schuhe lost shoes – und dazwischen ganz groß der Satz: Wer barfuß geht, den drücken keine Schuhe. Ja, das ist ein gutes Motto für Stefans Domzimmer-Milonga:

Wer barfuß tanzt, den drücken keine Schuhe.

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Warum ich immer öfter immer lieber Contango tanze

Ich liebe es, Tango zu tanzen!

Ich liebe die Musik des Tango: Oblivion von Astor Piazolla, Coultergeist von Phil Coulter, Que te importa que te llore von Miguel Caló und Osmar Maderna …,

Und ich weiß, wo und mit wem ich bei dieser bewegenden und mitreißenden Musik wunderbare Tangotänze erleben und den Tangohimmel erahnen kann.

Und: Ich liebe es, Contango zu tanzen!

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Erdbeerfelderinnerungen – Strawberry Fields Forever

Mitte Juni – Jahresmitte, Mittsommer. Tagsüber am Schreibtisch gesessen und gearbeitet, bei schönstem Wetter draußen. Früher Feierabend, rauf auf den Roller und zum nahegelegenen Selbstpfücker-Erdbeerfeld gefahren. Mit gebeugtem Rücken oder in der Hocke: eine Erdbeere nach der anderen, die eine ins Töpfchen, die andere ins Kröpfchen …

Erinnerungen kommen hoch:

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Der magische Ort in deinem Kopf oder: Erlebtes erinnern, erzählen, aufschreiben – schreiben!

2014 entdeckte ich die Seminarreihe „Grundlagen der Biografiearbeit“, die von Herbst 2014 bis Herbst 2015 von Lebensmutig e. V., der Gesellschaft für Biografiearbeit, am Bildungszentrum Freising auf dem Freisinger Domberg angeboten wurde. Ich meldete mich an – und erfuhr gleich im ersten der sechs „Module“, dass „Biografiearbeit“ mehr ist als das von mir erwartete „Biografische Schreiben“.

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