Der magische Ort in deinem Kopf oder: Erlebtes erinnern, erzählen, aufschreiben – schreiben!

2014 entdeckte ich die Seminarreihe „Grundlagen der Biografiearbeit“, die von Herbst 2014 bis Herbst 2015 von Lebensmutig e. V., der Gesellschaft für Biografiearbeit, am Bildungszentrum Freising auf dem Freisinger Domberg angeboten wurde. Ich meldete mich an – und erfuhr gleich im ersten der sechs „Module“, dass „Biografiearbeit“ mehr ist als das von mir erwartete „Biografische Schreiben“.

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Schlittschuh fahren, über der Stadt schweben und Schnee von gestern

Ende Januar ein Ausflug in die vertraute Stadt am Neckar:

Hölderlinturm mit Schlittschuhfahrern auf dem zugefrorenen Neckar,
daneben die Platanenallee, darüber schwebende Schwaben.

Schneereste auf dem Österberg –
mitten im Winter den Frühling ahnen:

„… von fern ein leiser Harfenton?“

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März 2017

Der alte Baum:

… und die Schafe am Berg:

„Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!“

 

Wo-hamma-danzt? Wo-gemma-hi?

Eine kleine Tango-Spielerei
zum Jahreswechsel 2016/2017
zu lesen, zu hören und zu tanzen,

zu „Coultergeist“ von Phil Coulter (oder von Las Sombras, mit Wecker)

dabei auf die Musik achtendie Spannung darin aushalten und genießen – weiterlesen
(oder einfach nur bei der Musik bleiben). Weitere Infos zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es hier.

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Durchwechseln? Durchwechseln!

Du erinnerst dich an eure erste, geliebte Tangolehrerin, die euch ins Tangotanzen eingeführt hat: Die vertrauten Musikstücke erklingen in dir, du siehst den Raum vor dir, dich selbst, in deinen tanzgeeignet besohlten, aber absolut untangomäßigen Sandalen und deinen Partner, wie ihr unsicher dasteht, zusammen mit anderen, euch unbekannten Paaren.

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Reife und Eifer – Kirche zwischen Mission und Museum

Ein Gottesdienst in vertrauter Umgebung: Vor 60 Jahren, im Herbst 1955, wurden in der damals neu erbauten Tübinger Martinskirche die ersten Gottesdienste gehalten – meine Großmutter Klara war sicher dabei. Jahre später, bei einem unserer Besuche, saß ich neben ihr in dieser oval-achteckigen Kirche mit ihrer ganz besonderen Atmosphäre von Geborgensein und Zugehörigkeit.

Seit drei Jahren besuche ich zusammen mit meiner Mutter einmal im Monat diese Kirche und sitze dort neben ihr, wie damals neben Oma Klara. Einige Gottesdienst-Besucherinnen und auch die Pfarrerin, Frau Hartmann, kennen mich schon und grüßen mich, wenn ich mit Mutter nach dem Gottesdienst die Kirche wieder verlasse. Hier fühle ich mich meiner Tübinger Großmutter und meinen Eltern nahe, hier ist der (Glaubens-)Ort, an den sie mich gestellt haben.

Heute, am 13. Nov. 2016, kurz nach dem Martinstag, findet hier ein besonderer Gottesdienst statt: Die koreanischen Gemeinde, die in der Martinskirche regelmäßig ihre Gottesdienste feiert, dankt der Martinsgemeinde mit einem gemeinsamen Gottesdienst.

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