Suche Frieden …

War da etwas? War hier nicht vor gerade noch jubelnder Gesang? Wurde hier nicht vor Kurzem erst gesungen: „Herbei, oh ihr Gläubigen“?! Ein fast leerer Stall, in der Futterkrippe Stroh, dazu zwei Kühe  – alle anderen ziehen davon: zuerst die Hirten mit ihren Schafen, dann die Weisen mit ihren Kamelen, und schließlich Maria und Josef mit dem Esel, der das Neugeborene trägt. Nichts bleibt. Nichts bleibt?

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Jagdstuben-Milonga: kreativer Tanz zwischen Contact und Tango

Ein neuer Ort, vom Domzimmer auf dem Lehrberg in die Jagdstube am Fuß des Freisinger Nähbergs . Es ist ein heller Raum, bekannt von früheren Tango-Milongas, in neuem Gewand. Nun also „kreativer Tanz zwischen Contact und Tango“.

Die von uns privat eingeladenen Gäste aus Freising, München, Landshut und Regensburg versammeln sich, sie stehen – wie bei ContactTango-Veranstaltungen üblich – im Kreis und stellen sich vor: die Contact-Tänzerinnen, die neugierig ist auf Tango, die Tangotänzer mit mehr oder weniger Contango-Erfahrung, eine ausgebildeten Balletttänzerin … und einer, der von sich weiß: „Ich tanze nicht!“. Thomas Wanner greift beim „Warmup“ erfreut das Motto auf: „Kreativer Tanz zwischen Contact und Tango“, und lässt uns erspüren, welche Bandbreite es dabei gibt. Weiterlesen

Ein Text ist ein Text …

Nacht über Nürnberg auf den Lektorentagen des VFLL

Bei Tag im Publikum vor den Podium im Eppeleinsaal der Kaiserstallung mit Susanne Franz (Lektorin, Autorin, Dozentin), Nora Gomringer (Autorin; Bamberg), Prof. Dr. Svenja Hagenhoff (Buchwissenschaftlerin; Erlangen), Rainer Hertwig (Projektmanager; Nürnberg).

Impressionen …

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Finnischer Tango, nicht nur in Freising

Dass Finnland und Tango eng miteinander verbunden sind, erfuhren und erlebten wir in ganz unterschiedlichen Begegnungen: beim Tanz mit Heini Soutamo-Kohlrausch und Peter Ripota in Freising, beim Hören und Lesen von M. A. Numminen, auf unserer Reise nach Helsinki und auf der Fähre nach Tallin …

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„Weil ich uuuun-musikalisch bin …“

Gestern habe ich seit langem mal wieder Georg Kreislers Lied von 1962 gehört über den Pharmazeuten, der sich als Musikkritiker ausgibt und den dabei eine ‘Verrücktheit’ der Menschen im Konzert belastet:

Es gehört zu meinen Pflichten – Schönes zu vernichten,
Sollt’ ich etwas Schönes finden – Muss ich’s unterbinden …

Nur ich sitz da und hör nicht einmal hin – Weil ich uuuun-musikalisch bin.
Nur für mich hat das Zuhör’n keinen Sinn – Weil ich uuuuun-musikalisch bin!

***

Der Musikkritiker sieht, dass die Menschen um ihn herum von etwas berührt werden, für das ihm die Saite fehlt, die mitschwingen und ihn die ‘Verrücktheit’ mitfühlen lassen könnte. Mit seinem Lied stemmt sich Kreisler gegen den Versuch des unmusikalischen Pharmazeuten.

Mein Tipp: Anhören, den Songtext lesen, mitsingen … und sich weiter von Musik berühren lassen.

https://www.youtube.com/watch?v=6ozEA0JJiCY

Domzimmer-Milongas – Freundschaftsfeste voller kreativem Tanz

Zum Abschluss der Veranstaltungen unter dem Titel „Domzimmer-Milonga“ besuchte ich, Marie Luh, die Gastgeber dieser besonderen Veranstaltungen, um sie zu ihren Erfahrungen mit diesen Milongas zu befragen. Vorab eine Information für all die, die denken, die Veranstaltungen seien öffentliche Contango-Veranstaltungen gewesen: Nein: sie waren weder öffentlich, noch waren es typische Contango-Veranstaltungen.

Doch hören wir, was die Gastgeberin dazu zu sagen hat.

Ein Bericht der Journalistin Marie Luh*

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