Archiv der Kategorie: Kulinarisches

„Großer Hans“ – gastrosophische Reise in das Hamburg der Kindheit

Beim Zubereiten von schwäbischem „Ofenschlupfer“ erzählte mein Liebster immer wieder von einem Gericht aus seiner Jugend, das, wie der Ofenschlupfer, als Resteessen aus trockenen Brötchen hergestellt wurde und für dessen Zubereitung man eine besondere Form benötigte. „Großer Hans“, so hieß dieses norddeutsche Gericht. Es war schön zu erleben, wie er sich am Geburtstag über die Backform freute. Endlich haben wir nun „Großen Hans“ gekocht und dabei über die Erinnerung an Hamburg gesprochen.

Ich erinnere mich …

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Neu entdeckt: Biff à la Lindström auf Ebba Mattssons Art

Da lernt man nun seit Jahren Schwedisch, feiert Midsommar und Jul mit schwedischen Spezialitäten, u. a. mit köttbullar und Janssons frestelse … und hört plötzlich von einem Gericht, das – wie zu erfahren ist – zu den Klassikern unter den schwedischen Gerichten gehört: Biff à la Lindström. Den Hinweis auf dieses Gericht fand ich – genauer: mein Liebster – im Buch des aus Hamburg stammenden Kochbuchautors Stevan Paul.

In den Kurzgeschichten von Stevan Pauls Buch „Schlaraffenland“ von 2012 im mairisch verlag geht es letztendlich immer um ein besonderes Gericht geht. Das liest sich so …  

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Saffransbullar, Safranschnecken – lasst sie euch schmecken!

Seit gut zwei Jahren kenne ich sie und backe und esse sie immer wieder gerne: schwedische „Saffransbullar“, „Safranschnecken“. Auch in diesem Jahr am Nikolauswochenende war es wieder Zeit dafür. Alle Zutaten hatte ich im Haus. Alle, wirklich alle?! Nochmal das Rezept gelesen und festgestellt: „kvarg“ gehört in den Hefeteig, Quark. Und der fehlte mir, und das an einem Samstagabend im Winter! Die Suche im Internet ergab: Quark lässt sich durch Frischkäse oder Skyr ersetzen. Und ja: beides war in unserem Kühlschrank.

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Teebrötle im Oktober

Beim Telefongespräch mit Mutter kommen Erinnerungen hoch: Wie Großmutter, Mutter und Tante Margrit an Weihnachten ihre Schätze zeigten – all das, was sie zuvor in der Adventszeit gebacken hatten. Gespannt wurden an Weihnachten die Päckchen mit den Weihnachtsplätzchen – schwäbisch „Brötle“ – geöffnet, der Inhalt begutachtet und mit den Brötle aus der eigenen Küche verglichen.

Ausstecherle und Bärentatzen,
Haselnuss- und Kokosmakronen,
Spitzbuben, Spritzgebäck-S und Butter-S,
Vanillekipferl und Wespennester,
Lebkuchen und Teebrötle, ...
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Kitchen Stories – verführerische Anregungen und hilfreiche Tipps

Seit 2014 ist die App „Kitchen Stories“ mit Rezepten zum Nachkochen und Tipps und Erklärungen zu grundlegenden Techniken beim Zubereiten und Kochen verfügbar. „Nichts Besonderes,“ könnte man denken, „das gibt es doch zigmal im AppStore!“ – oder etwa nicht?

In diesem Jahr, im Herbst 2020, erscheint nun von „Kitchen Stories“ das Buch zur erfolgreichen App: „Anyone Can Cook – Unsere liebsten Gerichte für jeden Tag“. Was taugt das Buch im Vergleich zur App? Was kann das Buch? Was bietet es mehr als die App? Und was kann es nicht?

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Suppensonnenschein

Menge für vier Portionen:

  • 4 Paprika
  • 2 Schalotten
  • ein etwa 4 cm langes Stück Ingwer
  • 1/2 l Hühnerbouillon
  • 75 ml Sahne
  • Limettensaft
  • und ein kochbegabt-geliebter Ehemann

Vorgehen:

  • Zwiebeln und Ingwerstücke anbraten,
  • grob geschnittene Paprikastücke dazugeben und leicht anbraten,
  • Hühnerbouillon dazugeben und aufkochen,
  • etwas Sahne dazugeben,
  • das Ganze pürieren und mit Limettensaft abschmecken.

Variationen:

  • Zucchini und Kokosmilch statt Paprika und Hühnerbouillon
  • Brokkoli, Knoblauch und Rinderbouillon statt Paprika, Ingwer und Hühnerbouillon

Mitbringsel: Bananenkuchen „Affenbrot“

Auf der Fahrt von München an den Bodensee machten wir zwischen Memmingen und Bad Wurzach Rast in einem Gasthof, den wir von früheren Fahrten her schon kannten: im Landgasthof „Löwen“ in Aitrach/Oberschwaben. Am Haus begrüßte uns ein Schild mit einer freundlichen Aufschrift.

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