Sternsinger 2021

Wir haben sie am 6. Januar vermisst: die Sternsinger an unsere Tür. Doch schließlich wurden wir auch in diesem Jahr besucht, wenn auch auf andere Weise: Im Briefkasten fanden wir am Morgen von der katholischen Pfarrgemeinde einen Flyer der Sternsingeraktion, dazu einen Aufkleber mit der Aufschrift 20*C+M+B+21.

Gerne haben wir die Anschrift des vorausgehenden Jahres entfernt und den neuen Text angebracht: 20*C+M+B+21Christus Mansionem Benedicat.

Dabei erinnerten wir uns an die bisherigen Besuche, an das Rasseln der Opferbüchse, an die Anschrift für das neue Jahr und an das Lied der Sternsinger:

Die heiligen drei Könige mit ihrigem Stern,
die kemman grad ganga, ihr Fraua und Herr’n.
Der Stern hat eana den rechten Weg geb’n,
Mir wünsch ma euch G’sundheit a recht a langs Leb’n.

Die heiligen drei Könige mit ihrigem Stern,
die bringen dem Kindl des Opfer so gern.
Gebts a was dazua, macht euch selber a Freid,
mir miass ma jetz weida, da Weg is no weid.

Jetzt sang ma Vergelt’s Gott, ihr habts uns was geb’n.
A Schatz is des für euch im ewigen Leb’n.
Mir wünsch ma euch no a recht a guats Jahr,
da Caspar, da Melchior, da Balthasar.

Der hier notierte Liedtext wurde von mir aus der Erinnerung an die Besuche in den zurückliegenden Jahren aufgeschrieben. Das im Internet gefundene Lied aus Thüringen mit dem Titel „Die heil’gen drei König’ …“, z. B. bei Sternsinger.de, entspricht nicht der Version, die wir im Freisinger Ortsteil Vötting immer vorgesungen bekommen hatten. Hier die bei uns gespielte Melodie:

Hinweis: Ein Text über das diesjährige Dreikönigssingen in Freising findet man in der Süddeutschen Zeitung vom 9. Dezember 2020, dazu ein Rückblick von Bernd Feiler auf die Geschichte des Freisinger Dreikönigssingens in der Süddeutschen Zeitung vom 3. Januar 2020.

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