{"id":880,"date":"2017-03-20T07:10:23","date_gmt":"2017-03-20T07:10:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ichtich.de\/?p=880"},"modified":"2025-05-03T10:22:22","modified_gmt":"2025-05-03T10:22:22","slug":"der-magische-ort-in-deinem-kopf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ichtich.de\/?p=880","title":{"rendered":"Der magische Ort in deinem Kopf oder: Erlebtes erinnern, erz\u00e4hlen, aufschreiben \u2013 schreiben!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">2014 entdeckte ich die Seminarreihe \u201eGrundlagen der Biografiearbeit\u201c, die von Herbst 2014 bis Herbst 2015 von <a href=\"http:\/\/www.lebensmutig.de\/index1.php\">Lebensmutig e. V., der Gesellschaft f\u00fcr Biografiearbeit<\/a>, am <a href=\"http:\/\/www.bildungszentrum-freising.de\/\">Bildungszentrum Freising<\/a> auf dem Freisinger Domberg angeboten wurde. Ich meldete mich an \u2013 und erfuhr gleich im ersten der sechs \u201eModule\u201c, dass \u201eBiografiearbeit\u201c mehr ist als das von mir erwartete \u201eBiografische Schreiben\u201c.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Kurs wurde die F\u00e4higkeit vermittelt, mit Einzelnen oder mit Gruppen von Menschen an Aspekten der eigenen Geschichte zu arbeiten und \u201eRessourcensch\u00e4tze\u201c zu entdecken. Daher wurden im Seminar u. a. Kommunikationsmodelle und kreative Methoden vorgef\u00fchrt und erprobt, ein eigenes Praxisprojekt zu einem selbst gew\u00e4hlten Thema konzipiert, didaktische Ziele dazu erarbeitet und das Projekt durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Laufe des Jahres wuchs die Gruppe der Seminarteilnehmerinnen (plus einem Teilnehmer) immer enger zusammen: beim gemeinsamen Erproben der Methoden und in den Gespr\u00e4chen \u00fcber m\u00f6gliche Themen f\u00fcr Biografisches Arbeiten erfuhr man einiges \u00fcber einander \u2013 und auch \u00fcber sich selbst und die eigene Geschichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-927 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.ichtich.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/BA-Sechsecke-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.ichtich.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/BA-Sechsecke-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.ichtich.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/BA-Sechsecke-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.ichtich.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/BA-Sechsecke-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.ichtich.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/BA-Sechsecke-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den Berichten \u00fcber die verschiedene Projekte erlebte ich, mit welch unterschiedlichen F\u00e4higkeiten jede von uns an ihr Thema heranging: mit Stoffstreifen ein Lebensmuster weben, ein Holzbrett (\u201eSeelenbrett\u201c) des Lebens bemalen, ein Erz\u00e4hlcaf\u00e9 \u00fcber \u201eFeste fr\u00fcher im Dorf\u201c moderieren, Gespr\u00e4che mit einzelnen Personen oder in einer Gruppe \u2013 &nbsp;und dies immer spielerisch und kreativ.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-928 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.ichtich.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/BA-Weben-1024x639.jpg\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.ichtich.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/BA-Weben-1024x639.jpg 1024w, https:\/\/www.ichtich.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/BA-Weben-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.ichtich.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/BA-Weben-768x479.jpg 768w, https:\/\/www.ichtich.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/BA-Weben-624x389.jpg 624w, https:\/\/www.ichtich.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/BA-Weben.jpg 1146w\" sizes=\"(max-width: 601px) 100vw, 601px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erg\u00e4nzt habe ich meine mit einem Zertifikat abgeschlossene Fortbildung mit dem Wochenend-Workshop \u201eDas Gold in deinem Kopf\u201c zum Biografischen Schreiben mit der Germanistin <a href=\"http:\/\/www.lebensmutig.de\/trainerinnen.php\">Petra Dahlemann<\/a> als Referentin. Methoden, eigene Erinnerungen zu wecken und dar\u00fcber zu schreiben, wurden entdeckt und ge\u00fcbt, es wurde geschrieben, vorgelesen, zugeh\u00f6rt &#8230; und gelobt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Seminar wollte ich dranbleiben am Schreiben, allein und mit anderen. Und so schlug ich zwei Workshop-Teilnehmerinnen vor, dass wir uns weiterhin treffen. Bei diesen Treffen tauschten wir uns aus \u00fcber Literatur zum Biografischen Schreiben, empfahlen uns gegenseitig biografische Werke zum Lesen und \u00fcbten uns im Schreiben. Wie gut, dass eine von uns Dreien ein konkretes Schreibprojekt hatte: die Erz\u00e4hlung ihrer Kindheit &#8230;. Und so begleiteten wir sie beim Schreiben und Formgeben ihrer Geschichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit einem Zwischenstopp an Weihnachten (mit dem Text in einer ersten vorweisbaren Fassung) wurde im neuen Jahr am \u201efast-fertigen\u201c Werk nochmals gefeilt, gek\u00fcrzt, erg\u00e4nzt und Korrekturen eingearbeitet \u2013 bis es jetzt, im M\u00e4rz 2017, als kleines B\u00fcchlein vorliegt. Ob das Werk nun wirklich \u201efertig\u201c ist? Ideen f\u00fcr Erg\u00e4nzungen sind da: ein Anhang mit Fotos und Skizzen des Stammbaums &#8230;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\">Es war lehrreich und hat mir viel Freude bereitet, das B\u00fcchlein wachsen zu sehen und bei seinem Entstehen behilflich zu sein. Ich bin gespannt auf weitere magische Erz\u00e4hlungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2014 entdeckte ich die Seminarreihe \u201eGrundlagen der Biografiearbeit\u201c, die von Herbst 2014 bis Herbst 2015 von Lebensmutig e. V., der Gesellschaft f\u00fcr Biografiearbeit, am Bildungszentrum Freising auf dem Freisinger Domberg angeboten wurde. 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