Karten auf den Tisch bei Arbeitsorganisation und Zeitmanagement im Lektorat

Pünktlich sind sie angekommen im „Leeren Beutel“ in Regensburg zu dem von der VFLL-Regionalruppe Bayern organisierten Workshop über „Arbeitsorganisation und Zeitmanagement im Lektorat“: acht Teilnehmerinnen, die Veranstaltungspaten Margit Unger-Kunz und Bernhard Maier und der aus Berlin angereiste VFLL-Kollege Joachim Fries.

Workshop-Zeit-Karten auf den TischKarten auf den Tisch: Wünsche, Erwartungen … 

Workshop-Zeit-Namenskärtchen… und Namen

Anhand von Postkarten stellten sich die Teilnehmenden vor und nannten ihre Erwartungen an den Workshop, u. a.:

… bei Angeboten den Zeitaufwand und die zur Verfügung stehende Zeit richtig einschätzen,
 … sich nicht verzetteln, sondern den Tag planen, sich mit Schwung und Disziplin an die Arbeit machen und dabei Zeit für das Wesentliche haben,
… Projekte realistisch planen und erfolgreich durchführen.

Joachim Fries stellte verschiedene Untersuchungen und Modelle vor – Modelle, die man kennen könnte, hätte man sich nur ‘mal die Zeit genommen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Nun hatten wir endlich einen ganzen Tag dafür, unseren Umgang mit Zeit bewusst zu prüfen und nach Verbesserungen zu suchen. In praktischen Übungen übertrugen wir die Theorie auf Situationen des Alltags und entdeckten Möglichkeiten, wie wir unsere Zeitplanung verbessern können. Dabei prüfte jede/r für sich, was umsetzbar ist und welches Hilfsmittel in der Planung des jeweiligen Alltags hilfreich erscheint – sei es ein einfacher Kalender, der fest in der Hand liegt, der Organizer auf dem Tablet, Aufgabenlisten, ein Kanban-Board oder der MindManager.

Stundenkonto-Exceldatei

Auch eine selbst erstellte Excel-Tabelle kann dabei helfen, die geleistete Arbeit zu dokumentieren, Zeitfresser aufzudecken und anhand dokumentierter Daten realistische Angebote abzugeben und gut zu planen – und am Ende der Woche beim Überblick über die Tabelle für die Wochenernte zu feiern.

Und so kommt endlich das Stundenkonto, das Stefan für mich erstellt hatte und das ich erweitern und anpassen werde, zum Einsatz. Ich stelle dabei fest:

Es ist entlastend, befriedigend und motivierend, am Ende des Tages zu sehen, was ich alles geleistet habe bei der projektbezogenen Lektoratsarbeit im Büro, aber auch im Haushalt oder in der Freizeit beim Einüben eines Musikstücks.

Zum Schluss bleibt die Frage:

Schreiben für den Blog – Zeitfresser und nichtig? Oder doch auch richtig & wichtig?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.